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Maexchen Mitglied
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Linux und Macintosh |
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Moin, ich erfreu euch mal wieder mit einer Frage
Da ich auf gut deutsch keinen Bock mehr auf Windows habe, hab ich mir überlegt ob mein nächster PC, nicht ein auf Linux oder Macintosh basierender Computer sein wird. Nun weiss ich aber nicht wie stark man in der Software- kompatibilität einbussen muss (wenn überhaupt). Und wo denn die größten Unterschiede zu Windows sind. Außerdem würden mich einmal die Vor- und Nachteile von Linux und Macintosh erfahren, falls ihr da nicht überfordert seid, was ich mir nicht vorstellen kann
MfG Maexchen |
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| 16 Nov 2005 17:30 |
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V4hn Moderator
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überfordert^^
kann nur ne aussage zu Linux vs Windows machen, weil ich keinen Mac hab...
ich hab mich dazu entschieden 3 Partitionen zu machen, wobei eine FAT32 und die andern beiden Systempart. für Windows und Linux sind.
Ein Problem ist, das der Quellcode für neuere Spiele ja nu nicht OpenSource ist und nicht für jede jede Distribution(eher für keine) compiliert wird, was heißt das sie da nicht laufen... Also ein Windows zum Spielen^^ und für einige andere Programme, die ich noch brauche, dies nicht für Linux gibt...
Kommerzielle Software gibt es eh vergleichsweise sehr wenig für Linux, unter anderem aus oben genanntem Grund...
Dafür is Linux wirklich verdammt gut für Leute, die gern coden u.Ä.
und man kann jedes Programm das man hat anpassen, wenn man will .
nachteil bei Linux ist meiner meinung nach die große Konsolenabhängigkeit, auch wenn man mitlerweile eigendlich ohne sie arbeiten kann...(X-Server), ist es doch nicht ganz einfach mit ca. 4000 Befehlen klarzukommen, oder?^^
An und für sich würd ich trotzdem Linux als das qualitativ bessere einstufen, auch wenn man sich als n00b erst ne ganze weile einarbeiten muss...(wer weiß schon als windowsumsteiger, dass man einen USB-Stick unter /dev/sda1 zum mounten findet...(von mounten allein mal ganz zu schweigen )
ich habe wie gesagt eine Zwischenlösung gewählt, aber das bleibt jedem selbst überlassen... |
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| 16 Nov 2005 18:36 |
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Maexchen Mitglied
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Hmm, das gibt mir zu denken ^^ Ich werd erst nochmal schauen was Mac so bietet und dann werd ich mich entscheiden. Danke für die Info  |
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| 16 Nov 2005 19:15 |
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David Administrator

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Dieser Beitrag stammt von N8master
Wenn du Fragen hast, kannst du dich direkt an ihn wenden.
| N8master hat Folgendes geschrieben: |
unterschiede bestehen in der strukturierung des Pfadsystems
also nicht C:\ordner usw.
windows programme, sprich exe-dateien kann linux nicht direkt interpretieren sondern müssen emuliert werden, der simple windows emulator, der bei jeder distri dabei ist, steckt noch in den kinderschuhen (alpha) und emuliert nur einige programme, die ohne direct X laufen (die wenigsten)
für programme (cross over office) und spiele (wineX) mit direct x anspruch sind die beiden eben von mir in klammern geschriebenen kommerziellen emulatoren erforderlich
crossover office unterstützt beispielsweise microsoft office mit all seinen programmen, wineX für spiele ist dahingegen schwerer zu bedienen, und eher für etwas erfahrerene zu empfehlen
überhaupt läuft trotz graphischer oberfläche doch viel über die kommandokonsole, daher ist sich ein gewisses wissen über die befehle anzueignen
sonstige dateitypen (außer eben exe, bat und com) können meist probremlos mit einem der etlichen programme geöffnet und bearbeitet werden, das gilt auch für office dateien von microsoft, die sich dort beispielsweise mit open office bearbeiten lassen
wichtig zu erwähnen ist noch dass man von linux nicht auf ntfs partitionen schreiben kann, nur lesen
bei fat partitionen ist schreiben und lesen möglich, egal welche FAT version
von windows aus sind die linux platten erst gar nicht zu sehen, einige tools die im internet kursieren und kostenlos sind, bieten hier allerdings zumeist abhilfe
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_________________ MfG David Mirzoian
axinio Internet Marketing - professionelle Suchmaschinenoptimierung |
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| 16 Nov 2005 21:30 |
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Illuminat Mitglied

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Ich hatte einmal versucht Linux paralell zu Windows zu installieren.
Das hat auch geklappt. Aber es handelte sich um Debian/GNU, welches ja nicht wirklich für Einsteiger konzipiert ist.
Wenn du's versuchen willst, würde ich dir eine Distribution wie Suse empfehlen.
Hier findest du Suse Linux 9.2 sehr günstig und inklusive eines Heftes, das den Einstieg erklärt:
http://www.terrashop.de/00000018/artikel.php |
_________________ "Der nächste Satz ist eine Lüge. Der vorhergehende Satz ist wahr."
» blogozin « |
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| 16 Nov 2005 21:38 |
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Maexchen Mitglied
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@Don
Huch, wo hastn das jetz gefunden?
@Illuminat
Hmm, also Partitionen scheinen mir die beste Lösung zu sein. Und, seh ich das richtig? Linux + Buch mit Erklärung für 2€? ^^ Ich dachte Linux wär viel teurer... Oder hab ich da was missverstanden?
Vielen Dank euch beiden
MfG Maexchen |
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| 16 Nov 2005 21:46 |
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V4hn Moderator
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| Maexchen hat Folgendes geschrieben: | Und, seh ich das richtig? Linux + Buch mit Erklärung für 2€? ^^
Ich dachte Linux wär viel teurer... Oder hab ich da was missverstanden?
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Falls du es nicht wissen solltest: Linux ist OpenSource,
das heißt, der Quellcode steht theoretisch jedem zur Verfügung,
was wiederum heißt, dass man es nicht sonderlich teuer verkaufen kann,
wenn man ihn zu einer selbsterstellten Distribution kompiliert
hier haste ne site, wo man zig Linux-distributionen findet, die grlßtenteils kostenlos sind:
http://distrowatch.com/search.php?c...ure=All&status=Active
hab dir mal ne suche eingestellt, für linuxanfänger
aus Deutschland mit KDE als Grafischer oberfläche...(eins der besten
(meiner Meinung nach )
kannst ja mal gucken, ob für dich was dabei ist...
hat N8master schön gesagt
ich meinerseits muss aber sagen, dass diese emulatoren auch nicht annähernd alles mitmachen... ich hatte noch kein glück mit...
sonst kann ich mich ihm eigendlich nur anschließen und
das Problem mit ntfs hatte ich auch schon...
MS gibt ja netterweise die Struktur von ntfs nicht raus,
also kann man auch nicht sonderlich gut drauf schreiben...
es gibt aber trotzdem einige tools im netz, die es können,
aber damit eher vorsichtig umgehen, weil die auf dem System
"Try and Error" geschrieben sind... |
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| 17 Nov 2005 09:59 |
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Maexchen Mitglied
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Jo, danke da werd ich mich mal umgucken ^^ Also von deiner sehr langen Antwort versteh ich den oberen Teil ohne Probleme, nur beim unteren komm ich eher ins stolpern. Sry mit den Basen auf denen Windows und Linux etc. arbeiten kenn ich mich sogut wie garnicht aus Also den Begriff "NTFS" hab ich schonmal gehört, weiss aber leider nicht was es bedeutet und das Wort "Emulatoren" hab ich auch schonmal gehört, weiss aber genauso wenig darüber wie über "NTFS" ^^"
Worauf ich beim installieren acht geben muss, weiss ich leider auch nicht so wirklich, was die Risiken sind und wie man überhaupt zwischen 2 Systemen wechselt. Tut mir leid auf diesem Gebiet bin ich ein absoluter Noob, aber dafür frag ich ja nach
MfG Maexchen |
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| 17 Nov 2005 18:35 |
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V4hn Moderator
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dann fangen wir mal an^^
1. NTFS steht für New Technology File System.
Ein von MS entwickeltes Datenspeichersystem.
kann man ab Windows 2000 verwenden und bringt seine Vor und nachteile...
genau nachzulesen hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS
weil es von MS stammt und die die genaue Struktur und die Rechte nicht freigeben, können wir froh sein, das Linux es lesen kann...
2. Emulatoren dienen dazu innerhalb eines vorhandenen Systems ein System zu erstellen("emulieren") . Heißt du kannst ein windwsrechner mit 3 Ghz nehmen und einen Emulator laufen lassen, sodas du einem Programm das du starten willst vorgaukeln kannst, du arbeitest auf einem 1 GHz Rechner mit Linux... geht auch umgedreht, aber mit den emulatoren von Linux nach Windows hab ich halt so meine Probleme...
3. wenn du mehrere Systeme installierst, dann wird meist automatisch ein Bootloader mitinstalliert... wenn 2 Windowssysteme(eins mindesens 2000) paralell draufsind, dann fragt windows dich beim booten, welches du starten willst...
wenn du linux installierst, dann kannst du auch einen Bootloader(bei mir lilo) mitinstallieren, wo du am Anfang gefragt wirst, welches Betriebssystem du starten möchtest... Link hierzu hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bootloader
Das komplizierteste an Linux ist übrigens die Installation, also wenn du jemanden in der Nähe hast, der dir helfen kann, dann würd ich dir das wärmstens empfehlen...
zum Beispiel musst du überlegen, ob du das lilo lieber im Master boot record(MBR), im Bootsektor der aktiven Partition, oder auf diskette installieren willst . hat alles seine vor und Nachteile...
Risiken? Wenn du eine leere Festplatte hast, kann nicht mehr passieren, als das du die Platte zig mal neu machen musst...
ich kann dir aber auf jeden fall noch raten, dir die Partitionierung in jedem fall genaustens zu überlegen, denn ändern kannst du die im Nachhinein nicht mehr... also kanns dir passieren, das Windows voll ist, aber linux noch 10 GB frei hat^^
hoffe ich konnte das mal ein wenig entwirren(auch wenn bestimmt genug verwirrung dabei war^^) |
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| 17 Nov 2005 19:17 |
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Maexchen Mitglied
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Hehe, ich bin jetz vollkommen entwirrt, dankeschön! ^^ Eine letzte Frage hätte ich noch: In wiefern und wie weit wirkt sich die Installation eines zweiten Betriebssystems (in diesem Fall Linux) auf die Schnelligkeit des Computers aus und wieviel Platz nimmt es denn auf der Platte?
Gruß Maexchen |
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| 17 Nov 2005 19:31 |
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