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David Administrator

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Rassistische Werbung?! |
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Autor: Arndt Leininger, arndt@dm-fc.com
Ihr kennt sie wahrscheinlich auch, die neue Musicload-Werbung.
Da erklärt uns etwas ein Chinese, dass er in keinem Plattenladen CDs von der Band "The Ramones" finden konnte.
Das liegt offensichtlich an seiner Aussprache, den er sagt Lamones, womit die Werber auf "subtile" (Achtung Ironie!) Art und Weise das Klischee, der Chinese könne das R nicht aussprechen und sage stattdessen L, bedienen. Um sicherzustellen, dass jeder diesen "geschickten" Sprachwitz versteht wird das R des im Hintergrund "fliegenden" Bandnamens ausgefüllt und es erscheinen weitere Rs.
Aber bei Musicload habe er die Lamones, Entschuldigung, die Ramones sofort gefunden. Zum Abschluss, hebt er noch die Hand zum Metalgruß und sagt "Lock'n Loll" - nochmals das "pfiffige" und pseudolustige Bedienen dieses Klischees. Wie diese Werbung versucht auf einem Klischee gegenüber deutsch sprechenden Chinesen, also auf dem Rücken einer Minderheit, ein Produkt zu verkaufen ist einfach nur niveaulos und unterste Schublade. Und nicht lustig oder gar kreativ wie die Werber und die Leute bei T-Online, die den Mist abgenickt haben denken mögen.
Das ist jetzt nach der T-Online Werbung mit den Promis die das Fingerzeichen, bei dem Daumen und Zeigefinger ein O bilden, zeigen und welches in manchen Ländern "Sch..." bedeutet das zweite werberische Eigentor für T-Online.
Während letzteres nur von mangelnder Informiertheit zeugt, weist diese Werbung schon rassistische Tendenzen auf.
Was bringt T-Online als nächstes? Ich kann Werbern und den Verantwortlichen raten sich gründlich darüber nachzudenken, was sie da ausstrahlen - das gilt nicht nur für T-Online. |
_________________ MfG David Mirzoian
axinio Internet Marketing - professionelle Suchmaschinenoptimierung |
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| 02 Sep 2005 23:47 |
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