Der eigentliche Sinn des Lebens!

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David
Administrator

BeitragDer eigentliche Sinn des Lebens! Antworten mit Zitat

Was ist der eigentliche Sinn des Lebens? - Abgesehen davon, was in der heutigen Gesellschaft festgelegt ist, wie z.B. eine gute Ausbildung bekommen, angeeignete Erfahrungen der nächsten und übernächsten Generation weitergeben, großes Geld verdienen und damit den eigenen und auch den Wohlstand der Nachkommen absichern.

Oder ist es die Weiterentwicklung der Persönlichkeit, Tugenden stärken und die Nachhaltigkeit auf geistigen Wohlstand auszurichten?

Sollte man die Worte Schöpfung, Wertschöpfung, Wertigkeit und Besinnung auf das Wesentliche so für sich und seine Mitmenschen definieren, dass eine friedvolle Entwicklung der Menschheit ermöglicht wird?

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05 März 2004 17:35
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Bonaparte
Mitglied

BeitragDas Leben Antworten mit Zitat

1) Das Leben leben – mit allen negativen und positiven Erlebnissen, Abschnitten, Problemen.

2) Zu Versuchen, alles Positive (siehe oben Absatz 2) zu entwickeln, überwiegen zu lassen, auf die Mitmenschen in der eigenen Umgebung zu übertragen, diese Menschen positiv zu beeinflussen.

3) Das Leben hat einen Sinn, macht Sinn, wenn, man gestrauchelten Menschen auf den richtigen Weg führen könnte. Und wenn es „nur“ es nur einer gewesen ist!

4) Das Leben erhalten, sich selbst keinen schaden zufügen, es niemals wegwerfen!

5) Alles richtig begreifen zu können, setzt Bildung voraus. Jede Möglichkeit, die angeboten wird, nutzen! Gute theoretische Kenntnisse sichern die Praxis, die Praxis für den persönlichen Vorteil und die für die Gesellschaft.

6) Ein gewisser Wohlstand ist nötig. Er gibt Sicherheit im täglichen Leben und beeinflusst die Praxis immer positiv.
Ist das nicht auch Leben, stolz auf das Selbstgeschaffene zu Sein?

7) Neben der Bildung ist die Erziehung sinnvoll im Leben eines jeden Menschen.
Genießt ein gebildeter, vielleicht überdurchschnittlich gebildeter Mensch, wenn er keine Manieren hat, wenn er kalt und herzlos ist? Herz und Verstand sind immer mehr und mehr gefragt; ein friedliches Miteinander eher möglich, wenn auch schwierig zu erreichen.

8) Alle positiven und negativen Erfahrungen geben dem Leben seinen Sinn. Immer das Beste aus der Situation machen!
22 Apr 2004 00:29
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Gerhard
Mitglied

BeitragWo suchen? Antworten mit Zitat

Können wir überhaupt von uns selbst auf den Sinn unseres Lebens kommen?
Ich denke, der Sinn von irgendetwas kann nur von einer höheren Instanz kommen. Ein Stück Schlachtvieh bekommt einen Sinn von dem Menschen. Es soll geschlachtet werden und als Nahrung dienen. Der Mensch als höhere Instanz bestimmt hier den Sinn. Das Vieh weiß davon nichts, auch Nachdenken nützt ihm nichts.

Den wirklichen Sinn des Viehs weiß aber nur der, der ihm das Leben gegeben hat. Diese Instanz könnte auch für den Sinn des menschlichen Lebens zuständig sein.
Der Mensch kann also den Sinn nur erkennen, wenn diese Instanz ihm den Sinn mitteilt. Hier sind die Historiker gefragt. Sie können nachforschen, ob es solche Mitteilungen gibt, die glaubwürdig sind.
Welche Dokumente teilen mit, was in der ewigen Vergangenheit war, wie die Welt und der Mensch entstand, was heute ist und wie der Mensch sinnvoll leben soll, und was in der Zukunft sein wird, in der ewigen Zukunft.
In der Bibel sind alle diese Mitteilungen enthalten. Sie ist das "Wort Gottes" von einem Gott, der sich selbst "die Wahrheit" nennt. Sie ist auch das Buch, das weltweit am weitesten verbreitet und in die meisten Sprachen übersetzt wurde. Fast jeder hat Zugang zu diesem Buch.

Wer nach dem wirklichen Sinn des Lebens sucht, sollte sich intensiv mit dieser Bibel beschäftigen. Er sollte sie lesen als die wahre Mitteilung Gottes, als Mitteilung, über die der wahre Gott wacht.
03 Mai 2004 09:49
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wolli
Mitglied

Beitragsinn des lebens Antworten mit Zitat

meiner meinung nach muss man den sinn des lebens auf zweierlei arten betrachten.
erstens die sichtweise der seele:

ich glaube eine seele entscheidet sich zu inkarnieren weil sie nur hier auf der erde die polarität, also schwarz/weiss gut/schlecht hass/liebe usw erfahren kann.
wenn sie als seele zwischen den leben auf den verschiedenen ebenen existiert, ist sie sich bewusst in "alles was ist" unmittelbar integriert zu sein, sie ist tief verwurzelt in die göttliche quelle. hier auf der erde erfährt sie die trennung und ist sozusagen alleine, eben getrennt vom göttlichen ursprung. eine seele entscheidet sich alleine aus diesem grund zu inkarnieren und um erfahrungen zu machen die ihr als seele nicht möglich sind.
so gesehen kann der sinn des lebens einzig als gewollte erfahrung betrachtet werden. die erfahrungen können "positiv" oder auch "negativ" sein, auf jeden fall aber sind sie gewollt. gerade aus negativen erfahrungen lernen wir am meisten.

zweitens die sichtweise des menschen:

wenn wir dann eben hier leben und inkarniert haben, dann sehen wir den sinn des lebens aus einer anderen perspektive. wir alle wollen glücklich sein, geliebt werden, genug geld haben, also alles in allem ein erfülltes leben leben. wir sehen die trennung alleine schon dadurch, dass wir an gott glauben oder nicht, auf der seelenebene erfahren wir tatsächlich die verbundenheit und WISSEN.
mir ist natürlich klar, dass ich in so einem kurzen statement nicht meine ganze weltsicht rüberbringen kann und dass das alles viele fragen aufwirft. alleine reinkarnation, oder das thema gott wäre ein eigenes forum wert.
begründet ist diese these alleine durch die reikarnation, wer nicht an reikarnation glaubt kann all meine geschreibsel vergessen, denn der wird auch nicht an die seelenebene glauben, sondern möglichwerweise an den gott der kirche, was aber auch nichts negatives ist, denn tatsächlich ist jede sichtweise auf ihre art richtig. "alles ist gut"
für mich ist übrigens gott kein wesen, sondern "alles was in irgendeiner form existiert", also gibt es nichts was nicht mit gott zu tun hat. den begriff gott finde ich etwas unglücklich gewählt, denn er erinnert mich immer zu stark an eine wesenheit die über allem steht.
ausser gott gibt es nichts exxistentes und wenn gott alles ist was es gibt dann kann es logischerweise auch keinen teufel als gegenwesen geben. dies schließt sich auch aus, weil es poalrität, also gegensätze nur hier auf der erde gibt und dies ausschließlic desahlb, damit wir fähig sind sie zu erkennen.
beispiel:
wer liebe erlben und erfahren will, kann dies nur wenn er auch die gegenseite, also den hass kennt, gäbe es keine gegenseite, wäre sie nicht als liebe definierbar.
wie würdest du frieden erleben können, wenn du nicht wüsstest was krieg oder streit ist?
solche erfahrungen- einmal gemacht und erlebt genügen dann um zu wissen, zu erkennen und die seele kann wertvolles mitnehmen und hat sich weiterentwickelt.
natürlich ist mir klar, dass diese meine meinung auf einige kritik stoßen wird :-)

ich wünsche euch auf jeden fall alles liebe und danke david für die einladung, hier zu diesem thema zu schreiben :-)
24 Aug 2004 03:56
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David
Administrator

BeitragHöhere Macht Antworten mit Zitat

Danke an alle die bis jetzt hier geschrieben haben und auch meinen Einladungen gefolgt sind. Ich glaube, dass noch weitere hierher den Weg finden (vielleicht auch mit etwas Unterstützung meinerseits Smile) und an ihren eigenen Gedanken zu diesem Thema teilhaben lassen werden. Auf jeden Fall sind sehr interessante und bewegende Beiträge gepostet worden.
- - -
Obwohl hier die Auffassungen mehr oder weniger unterschiedlich sind, kommen dennoch alle zu der gleichen Schlussfolgerung, auch in dem Artikel „Grundlegende Betrachtungen über den Sinn des Lebens“ heißt, dass der Sinn des Lebens darin besteht, seinem Leben einen Sinn zu geben.

Das ist in der Gesellschaft eigentlich selbstverständlich. Jeder versucht seinem Leben auf eine oder andere Weise einen Sinn zu geben, was nicht unbedingt immer für eine nebenstehende Person nachvollziehbar ist. Dies ist aber nicht das worauf ich hinaus wollte.

Es gibt derzeit zwei Theorien. Die Evolutionstheorie, kurz gesagt, Weiterentwicklungen durch eigenes Handeln sowie Einfluss der Umgebung über längere Zeiträume und die der Höheren Macht, sprich Gott, der das Leben erschaffen hat.

Die zweite Theorie lässt sich mit derzeitigem Wissen im Gegensatz zu der Evolutionstheorie nur sehr schlecht beweisen und somit macht es das Forschen nach den Antworten viel interessanter.

Also, betrachten wir mal den Sinn des Lebens von der „Höheren Macht“ aus, die die Menschheit (und alles rundherum) für bestimmte Zwecke erschaffen hat. Aber für welche? Diese Frage kann niemand auf dieser Erde beantworten. Wahrscheinlich ist es uns auch nicht bestimmt dies jemals herauszufinden, aber dennoch würden mich weitere Meinungen unserer Besucher interessieren.

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MfG David Mirzoian
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28 Aug 2004 12:26
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[BsF] Metzler
Mitglied

Beitrag Antworten mit Zitat

ich muss sagen das hier einige sehr interessante ansätze genannt worden sind, aber ich bin der meinung das sich die einträge etwas von der frage: "Was ist der Sinn des Lebens" entfernen. hier wird (sehr gut) dargestellt was es für verschiedene sinne des Lebens geben kann.
aber wird die frage dadurch beantwortet?

nein! ist nicht schon der ansatz falsch? im 5. punkt von bonapartes beitrag wird gesagt das um etwas zu verstehen grundwissen vorhanden sein muss. Also müsste man erst mal eine klare antwort auf: "was ist leben" haben um den sinn des lebens zu erklären. man kann ja auch nicht über den sinn eines autos nachdenken wenn man nicht weiß was ein auto ist.

nun, was ist also leben? die antwort eines biologie lehrers würde lauten: "leben ist alles was wächst, stirbt und sich fortpflanzt". grob gesehen ist das als allgemeine feststellung nicht ganz falsch. aber lebt nicht auch z.b. ein stein, er ist aus den gleichen bausteinen wie wir aufgebaut, oder lebt er nicht? man sagt auch oft das ein stein tot sei, heißt das denn das er mal lebte?

Diese fragen müssten meiner meinung nach erst beantwortet werden bevor man sich den sinn des leben vornimmt.
17 Sep 2004 21:29
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Gerhard
Mitglied

BeitragMich interessiert der Sinn des "menschlichen" Lebe Antworten mit Zitat

Als Menschen interessiert uns hauptsächlich der Sinn des menschlichen Lebens. Es ist die höchste Stufe des Lebens, die jeder Mensch praktisch kennt. Als kleinste Stufe des Lebens könnten wir grob die Zelle bezeichnen. Und schon hier zeigt sich ganz klar, dass die Evolution (Höherentwicklung) eben nicht bewiesen ist.
Jede neue Zelle entsteht aus einer vorhandenen Zelle. Es gibt keinen anderen Weg. Es kann nicht bewiesen werden, dass eine Zelle anders entsteht, schon gar nicht von selbst durch Zufall, auch nicht durch die kompliziertesten und längsten Experimente der Wissenschaft. Es muss ein Schöpfer da sein, der intelligenter ist als alle Menschen zusammen.
Die Vernunft fordert einfach diese Folgerung. Dieser Schöpfer ist es, der weiß, warum wir auf dieser Erde leben. Wir sollten diesen Schöpfer kennenlernen.
26 Sep 2004 16:34
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Illuminat
Mitglied

Beitrag Antworten mit Zitat

Da der Mensch als Produkt der Evolution durch eine unwahrscheinliche Verkettung von Zufällen enstanden ist stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht, zumindest wenn man den "Sinn des Lebens" als Zweck unserer Existenz sieht. Wir sind durch Zufall enstanden und Zufall impliziert in gewisser Weise Sinnlosigkeit. Es gibt keinen Grund für unser Dasein, wir sind einfach da. Einen Sinn des Lebens kann es nur in der Form geben, dass der Mensch für sich definiert was er in seinem Leben "erreichen" will. Die einfachste form davon wäre also "Aus seinem Leben das Beste machen".

Da möchte ich auch Gerhard widersprechen, der behauptet man benötige eine höhere Instanz um Sinn zu erhalten. Dabei übersieht er, dass dadurch kein Sinn für uns ensteht sondern nur ein Sinn den wir für eine andere Instanz haben. Das zeigt sein Schweinebeispiel sehr gut.
Er sagt "Ein Stück Schlachtvieh bekommt einen Sinn von dem Menschen. Es soll geschlachtet werden und als Nahrung dienen. Der Mensch als höhere Instanz bestimmt hier den Sinn. "

Das ist der Sinn den das Schwein für uns hat. Wichtig ist vorallem sein letzter Satz "Das Vieh weiß davon nichts, auch Nachdenken nützt ihm nichts.". Richtig, das Schwein ist sich noch nicht mal seiner Existenz bewusst, wie kann es da überhaupt seinen Sinn nachdenken? Das Vieh lebt einfach, folgt seinen Instinkten und stirbt irgendwann (durch Menschenhand). Das Schwein lebt einfach sinnlos dahin und weiß von nichts.

Dieses "Sinnerhalten" jetzt auf den Menschen zu übertragen ist ein gewaltiger Sprung. Schließlich unterscheiden wir uns doch wesentlich von dem Schwein vorallem darin, dass wie nicht nur von unseren Instinkten sondern auch unserem Bewusstsein gelenkt sind. Wir sind uns unserer Existenz bewusst und können daher auch nach dem Sinn unserer Existenz fragen. Der Mensch ist fähig seinem leben selbst einen Sinn zu geben, dazu braucht er keine höhere Instanz.

Trotzdem erklären sich die Menschen dir Welt durch Abstraktionen wie Gott um ihrer Existenz einen Sinn zu geben. Dadurch verschaffen sie sich Trost, in dem Glauben dass es da etwas oder jemanden gibt, von dem sie kommen und der ihrem Leben damit Sinn verleiht und der über sie wacht statt sich eizugestehen, dass der Mensch auf sich gestellt ist und frei über sein Leben entscheiden kann und muss, er seinem Leben einen Sinn geben kann und dass er in allem was er tut sich nur auf sich selbst berufen kann. "Der Mensch muss sich selbst erfinden" wie glaube ich Sartre sagte - korrigiert mich wenn ich falsch liege.

Um wieder auf die Frage zurückzukommen um die es eigentlich geht habe ich noch eine Antwort gefunden, die denke ich universal richtig ist und jeder teilen kann:
"Eben weil wir unsere Existenz nicht völlig begreifen, ist es nötig, zu anderen Menschen gut zu sein und die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als sie zu Beginn unseres Daseins war."
(aus "50 Lebenshilfe Klassiker" von Tom Butler-Bowdon, mvg Verlag
Kapitel 19 Der Dalai Lama und Howard C. Cutler "Die Regeln des Glücks")

_________________
"Der nächste Satz ist eine Lüge. Der vorhergehende Satz ist wahr."

» blogozin «
25 Jun 2005 12:28
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Gerhard
Mitglied

BeitragHöherer Sinn Antworten mit Zitat

Wenn der Mensch das Produkt der Evolution ist, dann reicht es, wenn er versucht, seinem Leben einen Sinn zu geben. Dann kann der Sinn hauptsächlich nur darin bestehen, der Stärkste, Beste zu sein, und die Schwächeren auszumerzen. Es geht ums Überleben. Man braucht nicht eine höhere Instanz, um Sinn zu erhalten. Die höhere Instanz hatte im Sinn, uns zu schaffen und den Sinn fürs Leben zu geben. Der Sinn war vor dem Menschenleben da. Wir sollen unserem Leben Sinn geben, der im Einklang mit dem vorgegebenen Sinn steht. Auch das Schwein hat den Sinn vorher bekommen, auch wenn es nicht darüber nachdenken kann. Der Mensch kann aber denken und sollte sich Gedanken über den gegebenen Sinn machen, sonst "lebt der Mensch einfach sinnlos dahin und weiß von nichts".
Das Bewusstsein unterscheidet uns vom Schwein. Das Schwein muss einen anderen Sinn haben als der Mensch. Das Bewusstsein muss etwas mit dem Sinn des Menschen zu tun haben.
Frage: Kann das Bewusstsein "als Produkt der Evolution durch eine unwahrscheinliche Verkettung von Zufällen entstanden sein"? Das Bewusstsein ist keine Materie. Es ist Denken. Denken ist Verarbeitung von Information. Vergleicht man das Denken mit einem Programm auf der Festplatte, das Informationen verarbeitet, dann sieht man erstens, dass die Festplatte mit oder ohne Programm gleich schwer ist (keine Materie). Das Programm muss zweitens von einem Programmierer geschrieben und durch einen Code (Sprache) lesbar für den Computer gemacht werden. Die eingegebenen Informationen müssen auch im richtigen Code vorhanden sein. Kein Code, der sinnvolle Informationen enthält, entsteht durch Zufall. Die Ausgabe der verarbeiteten Information muss vom Code zurücktransformiert werden. Auch hier würde der Zufall nur Chaos anrichten.
So wie das Programm von außen auf die Festplatte kommt, kommt das Bewusstsein und das Denkvermögen von außen.
Ich glaube, dass wir Menschen leben, weil Gott das im Sinn hatte. Die Bibel, durch die wir das wissen können, halte ich für sehr glaubwürdig. Der Mensch ist auch so frei in seinene Entscheidungen. Er kann gegen Gottes Sinn oder mit leben. Er kann seine Liebe annehmen oder ablehnen. Aber selbst erfinden kann er sich nicht. Er hätte sonst längst Flügel. Er kann auch nicht frei entscheiden, dass er 100 Jahre länger lebt.
Die Evolution verbietet uns, zu anderen Menschen gut zu sein ( die Bibel sagt, dass wir sogar unsere Feinde lieben sollen), es könnte unser Leben kosten. Und die Realität lehrt uns, dass wir die Welt nicht ein bisschen besser verlassen, als sie zu Beginn unseres Daseins war.
06 Jul 2005 21:59
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Illuminat
Mitglied

BeitragRe: Höherer Sinn Antworten mit Zitat

Gerhard hat Folgendes geschrieben:

Wenn der Mensch das Produkt der Evolution ist, dann reicht es, wenn er versucht, seinem Leben einen Sinn zu geben. Dann kann der Sinn hauptsächlich nur darin bestehen, der Stärkste, Beste zu sein, und die Schwächeren auszumerzen. Es geht ums Überleben.

Ach, *seufz* so eine Einstelllung zur Evolution hätte ich eher von einem religiösen Fundamentalisten erwartet als einem gebildeten Menschen wie dir.
Diese Sichtweise auf die Evolution ist doch stark vereinfacht. Grade weil wir Menschen sind, weil wir denken und Bewusstsein haben, müssen wir nicht gegeneinander kämpfen sondern können friedlich zusammenleben, uns helfen ... eben "menschlich" sein. Auch bedeutet Evolution nicht nur Überlebenskampf, bedenke das zahlreiche symbiontische Zusammenleben vieler Arten, welches genauso Produkt der Evolution ist.
Außerdem bedeutet Evolution nicht ausschließlich, dass man andere ausrotten muss sondern, dass man sich selbst verbessern an die Umstände anpassen muss um zu überleben. Der Überlebenskampf als Kampf gegen andere ist nur ein Teil der Evolution, den wir auf grund unserer hohen Entwicklung nicht mehr nötig haben oder haben sollten.

Wenn der Sinn vor dem Menschen da war, wie soll der Mensch diesen dann erfahren? Und das Schwein was nichts von seinem Sinn weiß.
Wenn es diesen Sinn nicht erfahren, ist er für das Schwein und jedes andere Lebewesen irrelevant, er ist praktisch nicht existent. Was wir nicht wahrnehmen können existiert für uns nicht, es hat keine Auswirkung auf uns.
Außerdem widerspreche ich grundsätzlich der Ansicht, dass der Sinn vor dem Lebewesen existiert.
Ich sehe das eher existenzialistisch: Die Existenz geht dem Wesen vorraus. Der Mensch muss sich sein Wesen erst selbst schaffen.
Teil des Wesens, wäre auch der "Sinn", welchen sich der mensch erst schaffen muss.

Das Computerbeispiel ist ja auch wieder ein Klopper. Den Menschen mit dem Computer vergleichen. Der Computer wurde vom Menschen geschaffen und seine Schaltkreise funktonieren ungefähr wie das Gehirn des Menschen folglich muss der Mensch erschaffen worden sein. Der Mensch ist zu kompliziert als das er durch Zufall entstanden sein könnte.
Diese Argumentation führt doch zu nichts. Wen soll das überzeugen?
Wer hat dann bitte Gott erschaffen? Wenn Gott den Menschen erschuf muss dieser doch noch komplexer und komplizierter sein als der Mensch.
Folglich - streng nach deiner Argumentation - muss Gott von einem höheren Wesen geschaffen worden sein. Dieser Gotteserschaffer ist doch sicher unheimlich komplex also muss er von ... du siehst wir bewegen uns auf eine Endlosschleife hin - das könnte man ewig so weiter machen.
Oder war Gott einfach so da oder entstand plötzlich. Wenn ja, warum sollte das nicht bei dem Menschen der Fall gewesen sein?

Was du bei dem Computerbeispiel übersiehst: Gott ist auch ein Computerprogramm, er existiert materielos in unserem Gehirn. Gott ist eine Idee, als in deinem Beispiel ein Computerprogramm, er existiert nur in unserer Vorstellung. Diese Idee können wir fast wie Programm auf andere medien, gehirne anderer Menschen übertragen. Durch dieses "Computerprogramm" Gott v. 2.1.2 (genaue Versionsnummer ist mir nicht bekannt, habe dieses Programm schon vor längerer Zeit gelöscht) werden die Informationen die wir erhalten verarbeitet. Dieses Programm in deinem Kopf lässt dich die Welt anders sehen als ich. Auch gibt es da noch Religionsbedingte Unterschiede in den Programmen. Und während manche einfach nur das Standardprogramm ihrer Kirche downloaden und laufen lassen, gibt es dann noch welche die sich an den Quellcode wagen und das Prgramm nach ihren Bedürfnissen oder Wünschen umprogrammieren.
Hey, Gott ist also Open-Content, auch wenn die Kirchen diese Software gerne patentieren würden.

Gerhard hat Folgendes geschrieben:

Er kann gegen Gottes Sinn oder mit leben. Er kann seine Liebe annehmen oder ablehnen.

Ja wozu brauchen wir Gott dann bitte?

Leider scheinst du das "selbst erfinden" missverstanden zu haben. Damit ist nich "erfinden" im Sinne von "schöpfen" gemeint - schon wieder diese christlichen Assoziationen. damit ist gemeint, dass der Mensch sein Wesen selbst schaffen muss. Einfach mal bei Wikipedia "Existenzialismus" nachschauen.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Ludwig Feuerbach:
„Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde.“

_________________
"Der nächste Satz ist eine Lüge. Der vorhergehende Satz ist wahr."

» blogozin «
11 Jul 2005 10:52
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